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Was ist ein Traininar?

Als Traininar wird ein spezieller Trainingsstil bezeichnet, der ganz besonders im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung tiefgreifende, nachhaltige Wachstumsprozesse initiiert.

Gruppengröße im Traininar

Traininare werden in Gruppen von bis ca. 12 Teilnehmern durchgeführt, wobei jedes Traininar einzigartig ist, indem es sich jederzeit an den persönlichen Anliegen der anwesenden Teilnehmer orientiert.

Der Teilnehmer erlebt diesen Trainingsstil erfahrungsgemäß als kurzweilig und unterhaltsam bis extrem fordern und fördernd sowie wertschätzend. Persönliche Anliegen eines jeden Einzelnen werden hierbei so intensiv aufgegriffen und bearbeitet wie jeweils gewünscht. Neue Methoden ermöglichen hierbei auch in der Gruppenarbeit ein die persönliche Intimsphäre schützendes, verdecktes Arbeiten.

Die Entwicklung dieses Trainingsstils durch Matthias Schwehm basiert auf mehr als 13 Jahren empirischer Forschung im Bereich Selbstbewusstseinsentwicklung.

Welches Selbstbewusstseinstraining für wen?

Wer noch nicht so recht weiß, ob er ein tiefgreifenderes Selbstbewusstseinstraining belegen möchte ist im Schnuppertraining an der richtigen Stelle.

Ganz besonders intensiv wirkt das Intensivtraining an zwei Wochenenden. Zwischen den beiden Wochenenden bleiben acht Wochen Zeit, um die Veränderungen des ersten Wochenendes spüren zu können und um sich vergessene Themen bewusst zu machen, die dann im zweiten Wochenende bearbeitet werden können. Dieses Training ist das meistgebuchte.

Ähnlich tief wirken auch folgende Selbstbewusstseinstrainings:

Das Selbstbewusstseinstraining XXL

Wer sein Selbstbewusstsein ganz besonders intensiv und nachhaltig stärken und darüber hinaus seine ganz persönlichen Werte, Stärken, Potenziale und Ziele herausarbeiten und klären möchte, der ist im Selbstbewusstseinstraining XXL genau richtig. Hier besteht sogar die Möglichkeit, gleichzeitig zwei anerkannte Zertifikate erwerben zu können.

Bis auf das Schnuppertraining sowie das Intensivtraining an 1 Wochenende beinhalten alle Intensivtrainings / Selbstbewusstseinstrainings die Möglichkeit zur Familienaufstellung.

Die IntSel®-Philosophie

IntSel hat es sich zum Ziel... [weiterlesen]

Weiterführende Links zu "Selbstbewusstsein stärken im IntSel® Selbstbewusstseinstraining"

Training sozialer Kompetenzen

Das Training sozialer Kompetenzen bezeichnet verschiedene Verfahren der Verhaltenstherapie, welche es ermöglichen sollen, z. B. durch standardisierte Trainingsmethoden, die sozialen also zwischenmenschlichen Fähigkeiten zu erhöhen. Die verschiedenen Methoden finden etwa bei psychiatrischen Patienten oder Strafgefangenen Anwendung, deren soziale Kompetenz beeinträchtigt ist, aber auch bei unsicheren Personen. Es wird aber auch zur Erhöhung von Teamfähigkeit oder sog. soft skills in der Organisationspsychologie angeboten. Es kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen angewendet werden. Die Methoden finden heute auch in der Sozialen Gruppenarbeit innerhalb der Sozialen Arbeit Anwendung.

Inhaltsverzeichnis

* 1 Geschichte
* 2 Ursachen für Kompetenz-Defizite
* 3 Beispiele standardisierter Trainingsmethoden
* 4 Personal Effectiveness Training (PET)
* 5 Assertiveness-Training-Programm
* 6 Gruppentraining Sozialer Kompetenzen (GSK)
o 6.1 Konzept
o 6.2 Durchführung
* 7 Literatur
* 8 Quellen
* 9 Weblinks

Geschichte

Andrew Salter entwickelte 1949 ein Expressive training für den Abbau von sozialer Angst und Aufbau von Selbstsicherheit.

Dieses Training beinhaltet eine Reihe von Verhaltensregeln wie das explizite Äußern von erlebten Emotionen, die explizite mimische wie gestische Darstellung dieser Emotionen, dem Widersprechen und Angreifen mit dem expliziten Ausdruck erlebter interpersoneller Differenzen, dem gezielten Gebrauch des Pronomens Ich, der Annahme der Zustimmung und des Lobes anderer, des Selbstlobes, der Anerkennung eigener Leistungen, und der Improvisation und Flexibilität durch aktives und spontanes Handeln.
Ursachen für Kompetenz-Defizite

Bei den Ursachen für Kompetenz-Defizite wird zwischen situationsbezogenen Ursachen und biographischen Ursachen unterschieden. Zu den situationsbezogenen Ursachen werden die situationale Überforderung, die ungünstige kognitive Verarbeitung, die ungünstige emotionale Verarbeitung, die ungünstige Verhaltensweisen und ungünstige Verhaltenskonsequenzen gezählt. Bei den biographischen Ursachen sind soziale Überforderung (äußere Umstände, Selbstrepräsentation), Verhaltensdefizite (fehlende Übung), inkompetente Verhaltensgewohnheiten, erworbene soziale Ängste und erworbene dysfunktionale Überzeugungen zu nennen.
Beispiele standardisierter Trainingsmethoden

Als Beispiele standardisierter Trainingsmethoden sind das Personal Effectiveness Training nach Liberman (1975), das Selbstsicherheitstraining (englisch. Assertiveness Training Programme, ATP) nach Ullrich & Ullrich de Muynck (1978), das Verhaltenstraining zum Aufbau sozialer Kompetenz nach Feldhege & Krauthan (1979), das Gruppentraining Sozialer Kompetenzen (GSK) nach Hinsch & Pfingsten, die Mediatorenausbildung im Strafvollzug nach Braune (1982), das Social Skill Training für Helferberufe nach Galvin (1985) und das Social Skill Training für psychiatrische Patienten nach Liberman, DeRisi & Muesser (1989) zu nennen.

Personal Effectiveness Training (PET)

Das Personal Effectiveness Training wurde von Robert P. Liberman 1975 entwickelt. Es wurde mit dem Ziel konzipiert zu einer Verbesserung und Entwicklung der verbalen und nonverbalen Kommunikationsfähigkeit beizutragen sowie zu einer angemessenen Selbstsicherheit und Durchsetzungsfähigkeit. Es ist ein semistrukturiertes, verhaltenstherapeutisches Gruppentraining.

Assertiveness-Training-Programm

Das ATP besteht aus 127 sozialen Situationen, die in Rollenspielen eingeübt und im Anschluss unter realen Bedingungen umgesetzt werden sollen. Dabei werden vier Hauptkategorien sozialer Kompetenz berücksichtigt:

* Das Stellen von Forderungen
* Nein sagen und kritisieren
* Herstellen von Kontakten
* öffentlicher Beachtung aussetzen und Fehler erlaubenDie Trainingsgruppen bestehen aus ca. 10 Teilnehmern und zwei Trainern. Die Trainingssitzungen bestehen aus Rollenspielen mit Videofeedback. Die Rollenspiele werden zu vorgegebenen Situationen durchgeführt, die auf den drei Situationstypen aufbauen und bei denen der Trainer jeweils den Gegenpart spielt. Kritik wird möglichst vermieden, dagegen steht die positive Verstärkung durch die Teilnehmer im Vordergrund. Die Dauer des Trainings beträgt etwa sieben Sitzungen zu je 2,5 Stunden. Die Wirksamkeit des Trainings wurde durch Studien belegt.

Literatur

* Reimer, C. (2000). Psychotherapie: Ein Lehrbuch für Ärzte und Psychologen Springer, ISBN 3-540-66791-1
* Hinsch, Rüdiger & Pfingsten, Ulrich: Das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK). Grundlagen, Durchführung, Materialien. 5. Auflage. Weinheim: PVU 2007
* Hinsch, R. & Wittmann, S. (2003). Soziale Kompetenz kann man lernen. Weinheim: PVU.
* Pfingsten, U. (1987). Langzeiteffekte des Gruppentrainings Sozialer Kompetenzen (GSK). Zeitschrift für Klinische Psychologie, Psychopathologie und Psychotherapie, 35, 211-218.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Selbstsicherheitstraining aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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